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Channel Strip

[ˈtʃænl̩ strɪp] | Tschännel Stripp

Der Chan­nel Strip bil­det die tech­ni­sche und klang­li­che Grund­la­ge je­der ein­zel­nen Au­dio­spur. Je­de Be­ar­bei­tung be­ein­flusst den nach­fol­gen­den Si­gnal­fluss und soll­te des­halb mit ei­nem kon­stan­ten Ar­beits­pe­gel er­fol­gen. Ein Head­room von et­wa −6 dB­FS vor und nach je­dem Be­ar­bei­tungs­schritt hilft da­bei, Über­steue­run­gen zu ver­mei­den und die Dy­na­mik des Si­gnals zu er­hal­ten.

1

Gain Staging
Ein sau­be­rer Ar­beitspe­gel bil­det die Grund­la­ge je­der Si­gnal­be­ar­bei­tung. Aus­rei­chend Headroom ver­hin­dert Über­steue­run­gen und schafft op­ti­ma­le Be­din­gun­gen für al­le nach­fol­gen­den Plug-ins.

2

Corrective EQ
Der Cor­rec­tive EQ ent­fernt stö­ren­de Fre­quen­zen, Re­so­nan­zen und klang­li­che Un­gleich­ge­wich­te. Ziel ist ein sau­be­res und aus­ge­wo­ge­nes Aus­gangs­si­gnal.

3

Gate/Expander
Gate und Ex­pan­der re­du­zie­ren un­er­wünsch­te Ne­ben­ge­räu­sche, Über­spre­chen oder Raum­an­tei­le. Gleich­zei­tig blei­ben Dy­na­mik und Na­tür­lich­keit des Si­gnals er­hal­ten.

4

De-Esser
Ein De-Es­ser re­du­ziert stö­ren­de Zisch­lau­te und über­be­ton­te Si­bi­lan­ten. Be­son­ders bei Ge­sang und Spra­che sorgt er für ei­nen aus­ge­wo­ge­nen Hoch­ton­be­reich.

5

Kompressor
Ein Kom­pres­sor kon­trol­liert die Dy­na­mik und gleicht Laut­stär­ke­un­ter­schie­de aus. Gleich­zei­tig ver­leiht er dem Si­gnal mehr Sta­bi­li­tät, Druck und Prä­senz.

6

Dynamic EQ
Ein Dy­na­mic EQ kom­bi­niert die Mög­lich­kei­ten ei­nes Equa­li­zers mit dy­na­mi­scher Be­ar­bei­tung. Fre­quen­zen wer­den nur dann ab­ge­senkt oder an­ge­ho­ben, wenn sie tat­säch­lich auf­tre­ten.

7

Saturation
Sa­tu­ra­ti­on er­zeugt har­mo­ni­sche Ober­tö­ne und ver­leiht dem Si­gnal mehr Wär­me, Cha­rak­ter und wahr­ge­nom­me­ne Dich­te. Je nach In­ten­si­tät reicht der Ef­fekt von sub­ti­ler Klang­ver­ede­lung bis zu deut­li­cher Ver­zer­rung.

8

Effekte
Zeit- und Mo­du­la­ti­ons­ef­fek­te wie De­lay, Re­verb, Cho­rus, Flan­ger oder Pha­ser er­wei­tern den Klang­cha­rak­ter und ver­lei­hen ei­nem Si­gnal Räum­lich­keit, Be­we­gung oder krea­ti­ve Ak­zen­te.

9

Output Gain Staging
Ins­be­son­de­re Kom­pres­si­on und Sa­tu­ra­ti­on ver­än­dern häu­fig den Aus­gangs­pe­gel ei­ner Au­dio­spur. Ein ab­schlie­ßen­des Out­put Gain Sta­ging mit ei­nem Peak von et­wa −6 dB­FS schafft aus­rei­chend Headroom für al­le nach­fol­gen­den Be­ar­bei­tungs­schrit­te.

10

Limiter
Ein Li­mi­ter ge­hört nicht zur Stan­dard­be­ar­bei­tung ei­ner Ein­zel­spur. Sein Ein­satz soll­te aus­schlie­ß­lich er­fol­gen, wenn Pe­gel­spit­zen ge­zielt be­grenzt oder krea­ti­ve Klang­zie­le ver­folgt wer­den. Über­mä­ßi­ges Li­mit­ing kann Dy­na­mik, Tran­si­en­ten und Na­tür­lich­keit des Si­gnals dau­er­haft be­ein­träch­ti­gen.
DAW Modulare Hardware SSL Channel Strip
frei kombinierbar individuell verkabelt integrierter Signalweg
vollständiger Recall Einstellungen dokumentieren direkte Bedienung
beliebig erweiterbar eigener Klang je Gerät abgestimmte SSL-Schaltung
geringer Platzbedarf hoher Platzbedarf kompaktes 19-Zoll-Gerät